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Wann Winterreifen wechseln?

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Den richtigen Zeitpunkt zum Wechsel auf Winterreifen abzupassen, ist äußerst wichtig, denn schnell überraschen den Autofahrer Schnee und Eis. Ist man dann nicht vorbereitet, kann es schnell zu bösen Unfällen kommen. Zudem kann es für Autofahrer teuer werden, wenn nicht auf die richtige Bereifung geachtet wird. Hält die Polizei einen Autofahrer bei Eis und Schnee mit Sommerreifen an, können hohe Bußgelder die Folge sein.



Experten raten dazu, den Reifenwechsel etwa Mitte Oktober vorzunehmen. Dies kann man entweder selbst zu Hause erledigen oder aber sich zur Fachwerkstatt seines Vertrauens begeben. Ein Reifenwechsel kostet etwa 20 Euro; inklusive Auswuchten zahlt man circa 40 Euro. Nach dem Reifen wechseln bieten viele Werkstätten die günstige Lagerung der Reifen beziehungsweise auch die Entsorgung von Altreifen an.
Vor dem Reifenwechsel sollte man unbedingt die Profiltiefe der Reifen testen; diese sollte mehr als vier Millimeter betragen. Liegt die Tiefe jedoch unter vier Millimeter, sollte man sich neue Reifen anschaffen, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

Die Demontage der Winterreifen beziehungsweise Umrüstung auf Sommerreifen sollte dann erst kurz nach Ostern erfolgen. Vor allem im Süden Deutschlands empfiehlt es sich, die Reifen im Winter ruhig einige Wochen länger auf den Felgen zu belassen. Immerhin ist hier auch im April noch mit Schneefall zu rechnen. Doch auch wenn schon Plusgrade herrschen, ist der Reifenwechsel oft noch nicht zu empfehlen, da Sommerreifen bei Temperaturen kurz über derm Gefrierpunkt keine optimale Straßenhaftung gewähren. Bekannt ist die sogenannte "Sieben-Grad-Regel". Diese besagt, dass Reifen wechseln nötig ist, wenn die Temperaturen unter sieben Grad Celsius sinken.

Die Vorteile von Winterreifen sind dabei eindeutig: sie haften zum einen besser auf der Fahrbahn; zum Anderen schützen sie besser vor Aquaplaning. Auch der Bremsweg ist bei Winterreifen deutlich kürzer.
Grundsätzlich stehen im Winter zum Reifen wechseln drei Arten von Reifen zur Verfügung; hier muss jeder für sich entscheiden, welches die geeigneten Reifen für die persönlichen Ansprüche sind. Erhältlich sind einerseits die M+S-Reifen (übersetzt wird dies mit "Matsch und Schnee"), Ganzjahresreifen sowie spezielle Reifen mit Schneeflockensymbol. Im Test am besten schlossen die zuletzt genannten Reifen ab. Allen drei Reifenarten gemeinsam ist, dass die Mindesttiefe des Profils 1,6 Millimeter betragen muss. Günstiger und vor allem sicherer ist eine Profiltiefe von vier Millimetern. Mittlerweile gibt es natürlich unzählige Reifenanbieter auf dem Markt; die beste Qualität sagt man den Marken Goodyear und Dunlop zu. Die meisten der Reifen für den Winter sind so ausgelegt, dass sie zusätzlich mit Schneeketten ausgerüstet werden können. Dies ist besonders für Fahrten im Gebirge wichtig.